2017

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46. Altnauer TagNachtregatta 2017

 

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Ein Erlebnisbericht

Ich habe mir lange überlegt, was es zur dietl_files/bilder/events_2017/TagNacht_2017/Images/ASC_TagNacht_fotozimbo71.jpgsjährigen TagNacht Regatta zu berichten gibt. Leider eigentlich nichts Besonderes, denn alles lief wie am Schnürchen.

So ein Anlass lässt sich gut mit Kochen vergleichen: Die Vorbereitungen sind aufwändig, das Resultat noch ungewiss und die Nervosität wächst. Gut möglich, dass die eine oder andere Zutat nicht verfügbar ist und entsprechend in letzter Sekunde alles noch einmal neu gemischt werden muss. So auch bei der TagNacht Regatta: Aufgrund des Wetterberichtes und der zu erwartenden Kaltfront wurde das Konzept der Festwirtschaft und der davon getrennten Bar mit Band noch einmal revidiert. 3 Tage vor dem Anlass fiel der Entschluss, die Bar mit einem zusätzlichen Zelt in’s Festzelt zu integrieren, was logistisch einiges an Kreativität abverlangte.

Und ja: Der Regen kam, die Kälte kam und die Segler kamen auch! Wieder durften wir fast 100 Schiffe bzw. deren Skipper und Crews in Altnau begrüssen. Darunter war mindestens ein Segler der ersten TagNacht Stunden, der zum 1. Mal im Jahr 1970 oder 1971 mit dabei war und nun seinen Sohn begleitete.

Der erste Start war um 20.30 Uhr, die weiteren 3 Gruppen durften jeweils im Abstand von 5 Minuten ebenfalls durchstarten. In der Zwischenzeit hatte Petrus ein Einsehen – vielleicht hat er so viel Freude an Segelschiffen, wie gewisse ältere und jüngere Herren an Märklin-Eisenbahnen - und gebot dem Regen Einhalt, erhielt uns aber den Wind und so wurde es eine der schnellen Regatten. Um 21.29 Uhr hatte das erste Mehrrumpf Schiff die ca. 30 km absolviert und kam in‘s Ziel und um 22.53 Uhr überquerte auch das letzte Schiff die Ziellinie.

Wie üblich wurde bis tief in die Morgenstunden im Zelt Seglerlatein gesprochen, während nebenan in der Bar „Face to Face“ nebst vielen anderen Klassikern natürlich auch „We are sailing“ zum Besten gab.

Manch einer erschien entsprechend mit Sonnenbrille und Strubbelkopf zur Rangverkündigung am Samstagmorgen. Und noch vor dem Mittag ging eine weitere TagNacht Regatta in die ASC Geschichte ein.

Fazit: Das Kochen dauert weit länger als das Essen und trotzdem lohnt sich der Aufwand, denn der Anlass selber, der feine Nachgeschmack des Erlebnisses und das warme Gefühl der Kameradschaft bleiben noch lange erhalten und machen hoffentlich Lust auf mehr. 

(BaLi)

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