Clubregatta

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Bericht Clubregatta

Mit liebevoll dekorierten Tischen empfing Christine Meili am Freitag abend die Segler zum Stamm in der Tobler-Schüür. Sie bot nicht nur Würste und Steaks an sondern ganze Fische vom Grill.

Und natürlich stand sie auch am Samstagmorgen bereits mit Kaffee und Gipfeli parat, als man sich ab 10.30 zur Clubregatta einschreiben konnte.

Schon bei der Steuermanns-Besprechung um 11.30 teilte Max Gigli mit, dass das Auslaufen aufgrund des fehlenden Windes bis auf Weiteres verschoben würde, was nicht weiter tragisch war.

Wer nicht noch etwas am Schiff zu werkeln hatte oder in den See hüpfen wollte, konnte auch einfach das Treiben im Hafen, was oft spannender als jede Telenovela ist, geniessen.

Gegen 13.30 Uhr liess uns Max dann auslaufen. Ich durfte die Clubregatta auf dem Zampano mitsegeln, was für mich eine ganz neue Erfahrung war. Mannschaften, die regelmässig miteinander segeln, sind aufeinander eingespielt. Die Aufgaben sind verteilt und man versteht sich oft ohne Worte. Schiffe, die für Törns genutzt werden, sind auch viel persönlicher eingerichtet. Und so fühlte ich mich dann auch nicht nur wie ein Mitsegler sondern wie ein Gast und habe Bruno’s und Rosmarie’s Einladung umso mehr geschätzt. Neu war die Erfahrung deshalb, weil ich sie sonst nur aus der anderen Perspektive kenne

Die Bojen waren gelegt, die Startlinie gesetzt, da drehte das bisschen Wind um 180° und alles musste noch einmal neu ausgelegt werden. Die meisten vor uns nutzten die Zeit für eine kurze Abkühlung im See. Dann war’s endlich soweit;

Max signalisierte Startbereitschaft.Also wurden Sonnendächer abmontiert, Schuhe und Segelhandschuhe angezogen und auf Stefan Züst’s Alzira, der grössten Wickelkommode des Bodensees, gab es für klein Sophie gar noch eine frische Windel.

Bruno machte beim Start eine Punktlandung. Viele unserer Konkurrenten hatten aber Mühe, überhaupt die Startlinie zu erreichen. Irgendwann waren dann aber alle 10 Schiffe auf Kurs und auf der Suche nach Wind. Zentimeter um Zentimeter kämpften wir uns vorwärts. Und manchmal kämpften wir sogar darum, nicht rückwärts abzutreiben und genau dann passiert das, was jeder Segler kennt: Selber steht man an Ort und wenige Meter weiter segelt ein anderer an einem vorbei und keiner weiss, woher dieser den Wind hat.

Bruno’s Taktik, sich aus dem Feld zu befreien und den Wind weiter Seemitte zu finden, ging dieses Mal leider nicht auf. Glücklicherweise hatte Max ein Einsehen und signalisierte Bahnverkürzung.

Nach der Bojenrundung ging’s dann mit Spi zurück zur Ziel-Linie. Unter Spi holten wir zwar noch ein wenig auf – aber für einen Podest-Platz reichte es dann halt doch nicht.

Ein schöner Ausflug war es aber allemal und wir einigten uns darauf, dass der Weg das Ziel war.Nach einem Sprung in den See ging’s zurück an Land, wo sich die Festwirtschaft langsam wieder füllte.

Das Start/Zielschiff versuchte mit Angeln ja noch zu verhindern, dass die Fische in der Festwirtschaft ausgingen. Dies klappte leider aber nicht. Nicht auszumalen, was unternommen worden wäre, wären die Steaks knapp geworden!

Nachdem alle wieder zu Kräften gekommen waren, verlas Max Gigli die Rangverkündigung, die noch für die eine oder andere Ueberraschung sorgte wie immer bei Yardstick-Regatten.

Bis spät in die Nacht wurde noch Seemannsgarn gesponnen in netter Gesellschaft und bei guter Bewirtung. bli

Clubregatta 2018

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