Herbsttörn 2019

Herbsttörn

Herbsttörn

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Herbsttörn

Am Samstag um 11:00 Uhr trafen sich die Skipper mit ihrer Mannschaft im Gasthaus Krone zur Steuermannbesprechung.

Bei Kaffee und Gipfeli erklärte Bruno Gresser den Ablauf vom zweitägigen Herbsttörn nach Sipplingen. Alle wussten dieses Wochenende wird kälter und vor allem nass. Beim Gespräch über das Wetter wurde auch Thomas Bucheli, der Metreologe vom Schweizer Fernsehen zitiert, dass am Bodensee bei noch warmen Wasser und kalter Luft Windhosen entstehen können. Einige stellten sich schon vor, dass die leichteren Yachten bei einem solchen Ereignis in die Luft gezogen würden.

Schnell vergassen wir das Seglerlatein, denn draussen verzog sich der Regen und wir nutzten die Gelegenheit um auszulaufen. Bruno Gresser zog schnell den Spinaker aus dem Sack und auch die hinteren zogen schnell ihr grösstes Segel hoch. So konnten wir unter Spinnaker die Fährlinie überqueren. Auf der Höhe Mainau frischte der Wind noch etwas weiter auf und unsere kleine Holzyacht erreichte ihre Höchstgeschwindigkeit. Wir erreichten Sipplingen in etwa 3 Stunden, was für uns rekordmässig ist.

Kurz vor Sipplingen näherte sich uns eine Regenfront. Schnell bargen wir unseren Spinacker, damit der nicht noch nass werde und schon erreichte uns die Regenfront. Unter Donnergrollen erreichten wir den Hafen, Urs der Erste im Hafen erwartete uns und half beim Festmachen.

Die Gewitterfront zog Richtung Überlingen und wir konnten unter dem grossen Sonnensegel mit allen ein Apero geniessen, den unser Aktuar und Festwirt servierte.

Danach trafen wir uns zum Abendessen im nahegelegenen Restaurant Seehaus. Am Sonntagmorgen trommelte der Regen auf unsere Schiffe und lud zum liegen bleiben ein.

Der Blick auf den Regenradar zeigte nichts Gutes. Praktisch den ganzen Tag Dauerregen. Brigitte kaufte im Laden für alle frische Brötchen und genügend Eier für ein schönes Rührei das Urs mit seinem Gaskocher unter dem Sonnensegel zauberte. Gut genährt machte sich jeder individuell auf den Heimweg.

Der Überlingersee ist auch bei schlechtem Wetter sehr stimmungsvoll, wenn die Wolken und Nebel über den Wäldern liegen. Am späten Nachmittag erreichten wir unser Heimathafen Altnau und konnten das nasse Ölzeug ablegen und freuten uns über das Erlebte.